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Phasen einer assistierten Empfängnis

EmbarazadaPhasen einer assistierten Empfängnis

 

Phase 1: Stimulation der Eierstöcke

Die erste Phase besteht in der Stimulation der Eierstöcke. Der Großteil der Patientinnen, die assistierte Empfängniszyklen durchführen, haben keine Probleme beim Eisprung, doch so wie es bei allen Frauen der Fall ist, reift jeden Monat nur ein Follikel und kommt zum Eisprung. Ziel der Stimulation ist es, im gewählten Zyklus eine gleichzeitige Reifung von mehreren Follikeln herbeizuführen, um mehrere Eizellen für die In-vitro-Insemination zur Verfügung zu haben. Dieser mehrfache Eisprung kann mittels Verwendung von je nach Protokoll verschiedenen Substanzen durchgeführt werden.

 

Die Wahl des Medikaments, der Dosierung und des Protokolls wird von Fall zu Fall je nach Alter der Patientin, ihren Eisprungmerkmalen und möglichen vorangegangenen Zyklen entschieden.

 

Während der Stimulation wird das Ansprechen der Eierstöcke auf die Medikamente täglich oder jeden zweiten Tag mit Ultraschallen und Untersuchungen des plasmatischen Estradiols kontrolliert (Überwachung). Diese Parameter erlauben es, täglich die Dosierung der Medikamente je nach individuellem Ansprechen jeder Patientin abzustimmen.

 

Phase 2: Überwachung der Entwicklung der Follikel

Während dieser Phase kann der Zyklus unterbrochen werden, wenn die Anzahl der Follikel im Reifungsstadium nicht für geeignet erachtet wird, oder wenn im gegenteiligen Fall das Ansprechen zu exzessiv ist.

 

Das Ansprechen auf die Stimulation der Eierstöcke wird für geeignet erachtet, wenn die Follikel eine Größe erreichen, die für die Phase vor dem Eisprung typisch ist (durchschnittlicher Durchmesser ist größer als 18 mm), und wenn der Estradiolspiegel eine gute Funktionalität dieser Follikel zeigt. In diesem Moment wird HCG verabreicht, eine Substanz, die die Endreifung der Eizelle herbeiführt, um sie für die Befruchtung vorzubereiten.
34-36 Stunden nach Verabreichung des HCG geht man zur 2. Phase über. All diesen Methoden ist auch gemein, dass sie eine „In-Vitro“-Fertilisation vorsehen, die eine Eizellentnahme bedeutet.

 

Phase 3: Eizellentnahme

Die Eizellentnahme erfolgt auf transvaginalem Weg unter Ultraschallkontrolle, wobei sehr dünne Nadeln (16-18 g) verwendet werden, die die Follikel mittels Durchstechen der Scheidenwand erreichen.

 

Dieses chirurgische Unterfangen geschieht unter Narkose, weshalb es absolut schmerzfrei ist.

 

Während der Eizellentnahme werden Antibiotika zur normalen perioperativen Prophylaxe verabreicht und in manchen Fällen kann Humanalbumin zur Vorbeugung von OHSS gegeben werden.

 

Alle vorhandenen Follikel (und eventuelle Eierstockzysten, die sich während der Stimulation gebildet haben) werden aufgesaugt und die erhaltene Flüssigkeit wird sofort im Labor unter dem Mikroskop kontrolliert, um die Eizellen zu suchen.

 

Der Tag der Eizellentnahme wird für gewöhnlich „Tag 0“ genannt.

 

Unabhängig von der richtigen Durchführung der Entnahme sieht der chirurgische Eingriff ein Komplikationsrisiko von 0,1% (1 von 1000 Fällen) vor. Die Komplikationen können Verletzungen von inneren Organen mit der daraus folgenden Notwendigkeit eines chirurgischen Reparatureingriffs sein, ebenso wie Eierstockabszesse und eine Entzündung des Bauchfells mit einer nachfolgenden dringenden Einweisung ins Krankenhaus für die notwendige Betreuung.

 

Es kann vorkommen, dass die Entnahme keine Eizellen enthält oder lediglich unreife oder nachgereifte Eizellen, die für die Insemination nicht geeignet sind.
In unseren Statistiken tritt dies in 0,5% der Fälle ein.

 

Phase 4: Gewinnung der Samenflüssigkeit

Im Allgemeinen wird die Samenflüssigkeit am selben Tag der Eizellentnahme gewonnen, sie kann jedoch bereits davor gewonnen und eingefroren werden. Die Masturbation ist die häufigste Methode, um eine Samenprobe zu erhalten, sie kann jedoch auch mittels geringfügigem chirurgischen Eingriff gewonnen werden, wenn Männer nicht ejakulieren können oder keine Spermien in der Samenflüssigkeit haben.

 

Wird auf eine Samenspende zurückgegriffen, so wird die Samenflüssigkeit am Tag der Eizellentnahme aufgetaut.

 

Phase 5: Labortechniken

Die entnommenen Eizellen werden zur Kultur in Inkubatoren gebracht, die die geeigneten Bedingungen für ihr Überleben aufrechterhalten, und werden nach wenigen Stunden besamt. Die Samenflüssigkeit für die Insemination wird durch eine Ejakulation zur Verfügung gestellt oder es wird im gegebenen Fall das chirurgisch aus dem Samenleiter entnommene Material (MESA-TESA/E-STW) verwendet und kryokonserviert..

 

Die Insemination kann nach konventioneller IFV-ET-Methode erfolgen (2000-3000 bewegliche Spermien werden mit jeder Eizelle in Kontakt gebracht) oder es kann eine mikroassistierte Befruchtung (ICSI) erforderlich sein. Die Wahl des Inseminationstyps (IFV-ET oder ICSI) hängt zuallererst von der Qualität der Samenflüssigkeit ab (Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien), kann aber auch von anderen Faktoren beeinflusst sein.

 

Die Befruchtungsrate liegt bei 75%, sowohl bei der IVF-ET-Technik als auch bei der ICSI-Technik. Sobald eine normale Befruchtung erreicht wurde, ist die Wahrscheinlichkeit einer Embryonenentwicklung hoch, aber nicht gesichert.

 

Phase 6: Embryonentransfer

Der Embryonentransfer kann je nach Einzelfall zwischen Tag 2 und Tag 5 durchgeführt werden, was verschiedenen Stadien der Embryonenentwicklung entspricht.

 

Die Methode des intrauterinen Transfers ist für gewöhnlich einfach und schmerzfrei: Es werden weder Narkose noch Beruhigungsmittel gebraucht und sie besteht darin, einen sehr dünnen Katheter (zwischen 1 und 1,5 mm Durchmesser) durch den Zervixkanal ins Innere der Gebärmutterhöhle einzuführen. Es handelt sich um ein äußerst heikles Unterfangen, da es notwendig ist, Spannung bei den Embryonen und bei der Schleimhaut, die die Gebärmutterhöhle auskleidet (Endometrium), zu vermeiden.

 

Phase 7: Schwangerschaftstest

Zwei Wochen nach dem Embryonentransfer wird ein Schwangerschaftstest durchgeführt. Obwohl während dieser 14 Tage normale Tätigkeiten wieder aufgenommen werden können, ist es empfehlenswert, sich mit keinen körperlich fordernden oder erschöpfenden Arbeiten oder Sportarten zu beschäftigen. Es ist auch wichtig, mit dem Gynäkologen in Kontakt zu bleiben, falls es zu Vaginalausfluss oder -blutungen kommt.

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