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Häufig gestellte Fragen

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Was bedeuten Unfruchtbarkeit und Sterilität?

Unfruchtbarkeit ist die Unfähigkeit, eine Schwangerschaft mit Geburt eines gesunden Kindes zu haben, während die Sterilität die Unfähigkeit zur Empfängnis bedeutet. Medizinisch gesehen kann bei Unfruchtbarkeit und Sterilität eine Unterscheidung in primär und sekundär vorgenommen werden.

 

Primäre Sterilität: Das Paar hat nach jahrelangem Verkehr ohne Verhütungsmittel keine Schwangerschaft erreicht.

 

Sekundäre Sterilität: Das Paar hat nach der Empfängnis eines ersten Kindes nach 2- oder mehrjährigen Versuchen keine erneute Schwangerschaft erreicht.

 

Primäre Unfruchtbarkeit: Unter ihr leidet ein Paar, wo die Schwangerschaft nicht mit einem normalen Neugeborenen endet.

 

Sekundäre Unfruchtbarkeit: Sie liegt vor, wenn nach einer normalen Schwangerschaft und Geburt keine erneute Schwangerschaft mit einem normalen Neugeborenen erreicht werden kann.

 

Sind viele Paare betroffen?

Etwa 15% haben Probleme dabei, schwanger zu werden, was 1 Million Paare in Spanien entspricht.

 

Glücklicherweise haben die Techniken der künstlichen Befruchtung in den letzten Jahrzehnten einen enormen Fortschritt erlebt und experimentelle Techniken sind zu Standardmethoden mit hohen Erfolgsquoten geworden..

 

Welche Gründe für Unfruchtbarkeit gibt es?

Die Gründe für die Unfruchtbarkeit sind von einer Person zur anderen und von einem Paar zum anderen verschieden und können mit männlichen, weiblichen oder kombinierten Faktoren in Verbindung stehen. Im Falle der Frauen ist das Hinauszögern der Mutterschaft ein sehr wichtiger Faktor, während es bei Männern an einer geringen Anzahl von Spermien oder an einer geringen Beweglichkeit derselben liegen kann. Chirurgische Eingriffe oder onkologische Behandlungen können ebenfalls sowohl bei Männern als auch bei Frauen Unfruchtbarkeit bewirken. Außerdem können Stress und Probleme, die mit der Lebensweise in Verbindung stehen, wie etwa Fettleibigkeit, exzessiver Alkoholgenuss oder das Rauchen, zu Unfruchtbarkeit beitragen.

 

Wer ist üblicherweise für die Unfruchtbarkeit verantwortlich, der Mann oder die Frau?

Bei 45% sind die Gründe männlicher Natur: Störungen im Hodenbereich, Röhrenverschlüsse, Prostatakrankheiten, Ejakulations- oder Erektionsstörungen oder Veränderungen in der Samenflüssigkeit. Bei weiteren 45% sind die Gründe weiblicher Natur, wie etwa eine vorzeitige Menopause, Endometriose, Verschlüsse oder Verletzungen der Eileiter, Anomalien der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses oder Probleme beim Eisprung. Bei den restlichen 10% sind es gemischte oder kombinierte Gründe, bei denen beide verantwortlich sind.

 

Wann ist es notwendig, sich an einen Gynäkologen oder Fortpflanzungsspezialisten zu wenden?

Paare sollen nach einem Jahr erfolgloser Empfängnisversuche damit beginnen, ärztliche Hilfe zu suchen. Andererseits ist es auch empfehlenswert, dass Frauen (im Alter von über 35 Jahren) und Männer, bei denen es in der Familiengeschichte Fälle von gynäkologischen bzw. urologischen Erkrankungen gegeben hat, mit einer Sterilitätsuntersuchung beginnen, wenn sie nach sechsmonatigen Versuchen keine Empfängnis erreicht haben.

 

 

Wie oft muss man Geschlechtsverkehr haben, um schwanger zu werden?

Die Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs muss niemals übermäßig hoch sein, doch es ist sehr wichtig, wann er stattfindet. Um die Empfängnischancen zu vergrößern, ist es wichtig, häufigen Geschlechtsverkehr rund um den Zeitpunkt des Eisprungs zu haben. Sobald die Eizelle aus dem Eierstock austritt, überlebt sie höchstens 24 Stunden, wobei sie nur in dieser Zeit befruchtet werden kann. Da die Spermien bis zu drei Tage leben können, ist Geschlechtsverkehr an den beiden Tagen vor dem Eisprung und am Tag desselbigen eine gute Möglichkeit, um die Chancen zu erhöhen.

 

Wenn Sie sich nicht sicher sind, wann Sie Ihren Eisprung haben, achten Sie auf die folgenden Symptome: eine gewisse Empfindlichkeit der Brustwarzen, Schmerzen im Unterleib, dickflüssiger Vaginalausfluss mit der Konsistenz von Eiklar und ein leichter Anstieg der Basaltemperatur. Wenn Sie üblicherweise drei Mal pro Woche Geschlechtsverkehr haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass dieser zu irgendeinem Zeitpunkt mit Ihren fruchtbaren Tagen zusammenfällt.

 

 

Welche Untersuchungen sind bei einem ersten Besuch notwendig?

Die Erstuntersuchungen, die vor Beginn der Behandlung durchgeführt werden, beinhalten einen Beckenultraschall, um Anomalien in der Gebärmutter, den Eierstöcken oder den Eileitern zu entdecken, ein Hormonprofil mit Virentest, bei dem ein komplettes Blutbild erstellt wird, um die Zusammensetzung des Blutes, den Hormonspiegel und eine mögliche Infektion der Frau mit gewissen Viren zu überprüfen, und eine Samenanalyse, um Menge und Beweglichkeit der Spermien herauszufinden. Diese Untersuchungen helfen uns dabei, Erkrankungen auszuschließen, bei denen von einer Schwangerschaft abzuraten wäre, und die beste Behandlungsmethode zu bestimmen.

 

Sind die Behandlungen schmerzhaft?

Der einzige schmerzhafte Eingriff ist die Eizellentnahme bei einem IVF-Zyklus, bei der mit der Unterstützung von Ultraschallbildern eine Hohlnadel durch die Beckenhöhle eingeführt wird. Dies ist jedoch ein kleiner chirurgischer Eingriff, weshalb er unter Narkose stattfindet und die Patientinnen keinerlei Schmerzen oder Beschwerden fühlen. Nach dem Eingriff kann es zu kleinen, bedeutungslosen Krämpfen in den Eierstöcken kommen, die mit Schmerzmitteln behandelt werden können.

 

Ist die IVF-Methode mit Risiken verbunden?

Es sind verschiedene Risiken mit der Verwendung von injizierbaren Fruchtbarkeitspharmaka zum Herbeiführen des Eisprungs verbunden, die das ovarielle Hyperstimulationssyndrom auslösen können. Zu den möglichen Symptomen zählen mäßige Unterleibsschmerzen, Schwellungen, Schwindel, Erbrechen und Durchfall und in seltenen Fällen rasche Gewichtszunahme und Atemnot. Außerdem besteht immer die Möglichkeit von Komplikationen oder Nebenwirkungen während der Eizellentnahme, obwohl der chirurgische Eingriff ein kleiner ist. Die Risiken, die mit der Vollnarkose und der Verwendung einer Saugnadel zur Eizellentnahme aus den Eierstöcken zusammenhängen, können Blutungen, Infektionen oder Schäden im Verdauungstrakt, in der Blase oder in einem Blutgefäß bewirken. Auch wenn diese Risiken immer geringfügig sind, ist es wichtig, sich ihrer bewusst zu sein.

 

Haben onkologische Behandlungen Unfruchtbarkeit zur Folge?

Die Auswirkungen der Krebsbehandlung auf die Fruchtbarkeit ist abhängig von der Art der Behandlung, die Sie erhalten, ebenso wie von anderen Faktoren wie beispielsweise der Art des Krebses, wo er sich befindet, oder auch dem Alter, dem Geschlecht und der Reaktion des Patienten auf die Behandlung. Bei Frauen können die Medikamente für die Chemotherapie vorübergehend oder bleibend die Eizellproduktion in den Eierstöcken aufhalten, bei Männern können sie die Spermienproduktion verlangsamen oder komplett stoppen. Die Behandlungsmittel der Strahlentherapie beeinflussen die Fruchtbarkeit hingegen nur, wenn sich ein Fortpflanzungsorgan im Behandlungsbereich befindet, etwa bei Eierstock-, Gebärmutterhals- oder Gebärmutterkrebs bei Frauen und Hodenkrebs bei Männern, wobei die Strahlentherapie gegen Prostata- oder Blasenkrebs die Anzahl der Spermien dauerhaft reduzieren kann.

 

Kann der/die Spender(in) ausgesucht werden?

In Spanien ist die Spende eine völlig anonyme und vertrauliche Handlung. Die spanische Gesetzgebung verbietet es ausdrücklich, die Identität der Spender zu enthüllen.

 

12. Können die Merkmale des Spenders / der Spenderin ausgesucht

Nach einem peinlich genauen Auswahlprozess, um eine Ähnlichkeit mit den Empfängereltern zu gewährleisten, werden alle Spender vom medizinischen Team des HC Kinderwunschzentrums ausgesucht. Um die größtmögliche Übereinstimmung zu erreichen, werden körperliche Merkmale wie die Blutgruppe des Spenders, seine Rasse, seine Größe, sein Gewicht, seine Haar- und Augenfarbe etc. evaluiert. Obwohl das Empfängerpaar die Merkmale nicht aussuchen kann, berücksichtigt das Team dessen Vorlieben.

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